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Kapitel 19
Durch das Piercen war in einem von Ethel’s Ohren ein Riß entstanden, den William durch plastische Chirurgie behandeln lassen wollte. Es gelang ihm, einen Arzt in London zu finden, der ihnen helfen wolite.
Er hieß Dr. Hellman. Ein Termin wurde vereinbart und Ethel erschien hochgehackt und mit einem weßen Lederriemen um ihre Mitte. Auch trug sie ihren rosa Ring durch die Nasenflügel.
Als der Arzt herein trat und auf sie zu lief sagte er:
“Ziehen sie bitte ihre Jacke aus, ich will sie am Stück sehen”. Während er um sie herum schritt betastete er ihre Taille, die Hüften und Rippen. Im Folgenden rief er noch seine Assistentin und fragte: “Hast Du sowas jemals in Deinem Leben gesehen?”
lhr Augen quollen fast aus den Höhlen vor Überraschung und sie brachte keinen Ton mehr heraus. Er war sehr an Ethel interessiert und wolte gerne ein Röntgenbild von ihr machen. Schließlich sah er nach ihren Ohren und sagte: “Erstaunlich, wer hat all diese Piercings gesetzt?” William sagte, daß er dieses getan habe. Dem Arzt entgingen auch die Piercings in der Nase nicht. “Haben sie noch andere Piercings am KÖrper?”
William sagte, daß er auch die beiden Nippel von Ethel gepierced hatte, worauf der Arzt fragte, ob er sie sehen dürfe. Nach einem ziemlich langem Gespräch verließen Ethel und William den Arzt, der versprach, noch sorgfältig darüber nachzudenken, wie er den Eingriff am besten vornehmen würde.
Mittlerweile waren Ethel und William dazu bereit, den “Vorhang etwas weiter aufzuziehen” und mehr in die Öffentlichkeit zu treten.
lhre Ferien im Jahre 1956 waren eine gute Gelegenheit, diesen Entschluss in die Tat umzusetzen. Ethel und William zogen mit ihren Mopeds durch England und beide hatten überhaupt kein Problem mehr damit, Ethel in der Öffentlichkeit zu zeigen. Wo immer sie hin kamen, die Menschen waren überrascht und einige wollten ihre Taille berühren, um sich davon zu überzeugen, daß sie wirklich echt war. Niemand konnte ihnen glauben, daß diese Frau eine Tochter von mittlerweile 24 Jahren hattle. In den kommenden zwei Jahren waren sie fast nicht in der Lage, weitere Trips zu veranstalten, denn Ethel war in großer Sorge um den Vater von William, der sehr bettlägerig war. William war Mitglied geworden bei der Royal Astronomical Society und erhielt eine Einladung zu einem Kongress in N. Staffordshire.
Der Doktor war der Ansicht, daß Ethel William begleiten sollte, da die Sorge um ihren Schwiegervater sie stark geschwächt hatte.
Ethel trug während des Diners dieses Kongresses ein grün-weißes Kleid mit einem passenden Gürtel um die Taille. Eine gelungene Kreation. Die Menschen, die Ethel noch nie zuvor gesehen hallen, waren sehr erstaunt über ihre schmale Taille und das Bedienungspersonal konnte überhaupt nicht die Augen von ihr lassen. Kurze Zeit darauf fuhren Ethel und William zur Hochzeitsfeier einer Nichte nach Cambridge. Ethel nahm eins ihrer schönsten Kleider mit, mit einem passenden polierten Gürtel aus Aluminium, welcher ihre Taille in’s rechte Licht rückte. Viele Menschen machten Bemerkungen über ihre gewaltige Figur und fragte sie, wie sie diese erreicht habe. William’s Vater starb im August 1958 und Ethel bekam dadurch ihre Freiheit zurück. Sofort nahm man wieder Teil an Ereignissen und zeigte sich wieder mehr in der Öffentlichkeit.
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