Kapitel 12

In unserem vorigen Beitrag über Ethel endeten wir mit der Nachricht, daß Ethel in den Augen von William rebellierte und das Trainingsprogramm nur noch lustlos absolvierte.
Die Kriegsjahre hatte wohl doch bleibende Spuren bei Ethel und William hinterlassen. Nebenbei hatte William während des Krieges seinen Arbeitsplatz gewechselt, da man ihm politische Aktivitäten nachsagte, die man in England nicht gerne sah. Letztendlich führte dies jedoch nur dazu, daß William politisch noch aktiver wurde.

Auf seiner neuen Schule begegnete er auch weiblichen Kollegen, mit denen er die Gewerkschaftsarbeit aufnahm. Die Tochter von Ethel und William war nicht interessiert in Religion, welches jedoch eine Voraussetzung war für die Schulen bei der Annahme neuer Schüler. Das Ergebnis war, daß sie auf eine Privatschule ging wo sie schließlich in einem Jahr den Lernstoff normaler Schulen aus zwei Jahren erlernte.
William wußte nicht so recht, wie er Ethel erneut ermutigen konnte, das Trainingsprogramm wieder aufzunehmen. Außerdem wollte er weiter fortschreiten im Anbringen von Piercings an ihrer Nase und den Ohrläppchen.
William faßte den Plan Ethel eifersüchtig zu machen. Er suggerierte ihr, daß er etwas mit einer seiner weiblichen Kollegen hätte. Ethel konnte nicht anders - sie drehte völlig durch. Sie stürmte auf ihn los und schlug ihn, wo sie konnte. Zusätzlich schrie sie ihn an. Schließlich gab William zu, daß es keinen handfesten Grund dafür gab und er die besagte Dame noch nicht mal geküßt hatte.
Er küßte Ethel und schlug seine Arme um sie. Er sagte ihr, daß das erste Ziel das Zurückerlangen der schlanken Taille sei, wie Ethel sie vor dem Krieg gehabt hätte. Zusätzlich wolle er Piercings an ihren Ohrmuscheln und Nasenflügeln anbringen. Auch ihre Brustwarzen sollten gepierced werden, damit dadurch ihre Brüste an Umfang zunehmen würden.
Immerhin war ihr Brustumfang im Verhältnis zu ihrem Hüftumfang zu klein.
Ethel war in einer derartigen Stimmung, daß sie zu allen Wünschen von William einwilligte und ihm erlaubte, alles mit ihrem Körper zu machen, was er wollte.

Sie bestellten ein neues Korsett von Mr. Overett. Taillenweite 15 inch (38 cm). Das Korsett sah sehr gut aus und war mit hinreichend Korsettstangen versehen. Am Anfang war es sehr mühsam für Ethel, das Korsett wieder zu tragen. Das Korsett war zwar nicht so lang aber es kostete dennoch viel Mühe, es zu schließen. William kannte keine Gnade für Ethel und zog die Schnürung so fest wie möglich an. Sie durfte das Korsett nicht ausziehen, auch als sie drohte schwach zu werden. Sie schien sich scheinbar doch schnell dran zu gewöhnen, denn sie machte niemals Anstalten, das Korsett auszuziehen oder lockerer zu machen.
Nebenher war William noch mit einigen baulichen Veränderungen am Haus beschäftigt, bei denen Ethel ihm half. Während dieser schweren Arbeiten behielt sie ihr Korsett an.
William war eigentlich auch etwas unzufrieden mit der Art, wie Ethel ihr Haar trug. Ihre Haare verdeckten ihre Ohren, so daß William die Ohrringe nicht gut sehen konnte. Ethel mußte ihre Haare hochstecken um den Blick darauf freizumachen. Sie versuchte verschiedene Frisurstile, so daß sie jedes mal anders aussah. Endlich war man mit ihrem neuen Haarstil zufrieden und Ethel sah von mal zu mal schöner aus.Ethel und William erreichten nun tatsächlich die erfolgreichste Periode ihrer gemeinsamen Geschichte. Ethel veränderte sich sowohl mental als auch physisch. Tatsächlich veränderte sich ihr ganzes Leben. Außerdem war William sehr stark an Sternenkunde interessiert. Es kam die Zeit, in der William sich intensiv mit dem Anbringen von Piercings in ihren Ohrmuscheln, Nasenflügeln und Brustwarzen beschäftigte. Ethel hatte nichts dagegen, daß William diese Piercings anbrachte wenn sie ihm dadurch besser gefiel. William entwarf alle Piercing-Gerätschaften selbst. Er hatte alle notwendigen Fertigkeiten dafür gesammelt, bevor er Ethel kennenlernte. Auch das Piercen an sich war ihm nicht fremd, hatte er sich doch selbst in jungen Jahren als Versuchskaninchen benutzt. Um den Schmerz beim Piercen zu reduzieren benutzte William Ethel’s Chlorid-Spray. Dieses Spray sorgte dafür, daß die Haut kurzzeitig vereist wurde und sie nur wenig Schmerz beim Piercen selbst verspürte. William begann mit ihren Ohrmuscheln und dort mit der Vergrößerung der bereits vorhandenen Löcher bis zu einem Durchmesser von 8 mm. Zusätzlich begann er auch, ihre Nasenflügel und ihr Septum zu durchstoßen und die Löcher zu vergrößern. So konnte er danach vorsichtig einen Bleistift durch ihre Nasenflügel stecken.

 

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